Was ist das Neue an SK?

Das Systemische Konsensieren geht davon aus, dass für gute Entscheidungen die Akzeptanz die wesentliche Rolle spielt. Akzeptieren tut man etwas dann, wenn man dagegen keine Einwände hat. (Man muss nicht begeistert sein.)

Gegenüber einer klassischen Ja-Nein-Abstimmung macht das Konsensieren zweierlei grundlegend anders: Es führt eine Skala ein, mit der auch die Zwischentöne zwischen dem reinen Ja und dem reinen Nein - das es ja nur sehr selten gibt - gemessen werden. Und: Es wird nicht die Begeisterung gemessen, sondern der Widerstand (die Einwände, die Ablehnung, …).

Alle Beteiligten können Lösungsvorschläge machen, und alle Lösungsvorschläge werden von allen bewertet. Die Vorschläge mit der geringsten Ablehnung haben die höchste Akzeptanz. Die Lösungsvorschläge können sich dabei auch überschneiden. In komplexen Situationen kann nach einer Vor-Bewertung eine Gesprächsphase durchgeführt werden, in der Widersacher miteinander ins Gespräch kommen.

Es liegt dabei im eigenen Interesse auf die anderen zuzukommen. Daher führt der Prozess systemisch zu besseren Lösungen und zum Konsens.