Systemisch Konsensieren

Das systemische Konsensieren ist ein Entscheidungsverfahren, das die Stimmen aller in maximalem Umfang berücksichtigt und dadurch Entscheidungen mit hoher Akzeptanz und Nachhaltigkeit ermöglicht.

Herkömmliche Ja-Nein-Abstimmungen polarisieren und verstärken dadurch das Trennende und das Gegeneinander. Auch die meisten anderen Entscheidungsverfahren wirken nur scheinbar "gerecht". Das kann man am besten daran erkennen, dass bei gegebenen Vorlieben die verschiedenen Entscheidungsverfahren zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen führen.

Systemisch Konsensieren bedingt systemisch, dass sich die Positionen einander annähern, und hebelt Machtmissbrauch aus. Es fördert bessere, konsensuale Lösungen. Die positiven Wirkkräfte der einzelnen werden maximal genutzt.

Dadurch ist es als demokratisches Instrument vielfältig nutzbar: In der Politik, in der Zivilgesellschaft, in Kommunen, aber auch in Unternehmen, wie auch privat (Beispiel Erbschaft, Wohnprojekte). Das systemische Konsensieren stärkt die Position von Minderheiten und die Integration aller. Das klingt utopisch, ist es aber nicht.

Wir halten das Systemische Konsensieren für eine ausgesprochen sinnvolle und innovative Methode mit einem hohen Potenzial zu gesellschaftlicher Veränderung.

Systemisch Konsensieren ist ein überaus wirkungsvolles Mittel zur Mitarbeiterführung und Entscheidungsvorbereitung.

Unser SK-Seminar kann auch von geschlossenen Gruppen gebucht werden. Näheres unter http://www.zimd.at/104-systemisch-konsensieren