"Vater werden ist nicht schwer, Vater sein dagegen sehr. Ersteres wird gern geübt, weil es allgemein beliebt." (W. Busch)
Väter haben heute Chancen und Herausforderungen, von denen ihre Väter meist nicht einmal träumen konnten.
Wer als Vater besser und zufriedener werden will, sollte sein ganzes Potential als Mann ausschöpfen, und zwar persönlich unter den gegebenen oftmals reformbedürftigen Rahmenbedingungen von Gesellschaft und Kultur.
Die Verpflichtung zum Präsenzdienst für Männer. Der Kampf von Frauen gegen zweischneidige "Männerprivilegien", die den Männern in der Regel Lebenserwartung und Lebensfreude kosten, wird meist eher phantasie- und freudlos als Null-Summenspiel, als fruchtloses Täter-Opfer-Verfolger-Geschlechter-Drama inszeniert.
Anfangs verliebte Eltern versinken nicht selten im Geschlechterkampf traditioneller oder moderner Art, statt die Kunst der Win-Win-Elternschaft zu erlernen. Für Letzteres müssen die meisten Väter dafür zuerst ihre eigenen "Vaterwunden" erkennen und versorgen. Mütter können von Vätern fordern, bitten, wünschen.
Was für den Vater auch kurz-, mittel- und langfristig richtig ist, kann ein Mann letztlich immer nur selbst herausfinden. Denn, was Frauen von Männern, mit denen sie Kinder haben, und was Kinder von Vätern wünschen, ist oft recht widersprüchlich.
Die Liebe zu einer Frau in einer Partnerschaft nach der Phase der Verliebtheit zur eigenen Freude zu steigern, ist schon eine Lebenskunst für sich. Aber wahre Meisterschaft in dieser Kunst brauchen Väter, denn da kommen auch noch die Söhne und Töchter hinzu. Leichter ist sie mit anderen Männern gemeinsam zu erlernen, unterstützt von einem bislang erfolgreichen Vater und Gruppenleiter. Sein Geheimnis ist, dass er bisher immer einmal öfter aufgestanden als hingefallen ist, und sich immer stärker am potentiellen Vaterglück orientiert, an aktuellen Ressourcen und Fähigkeiten. Ganz und Elend der Frauen- und Männerbewegung der letzten 30 Jahre hat er als Sozialwissenschafter, Gruppenleiter, Gendertrainer und Konfliktexperte aufmerksam verfolgt, studiert und für die Gruppe aufbereitet.
Ziel der laufenden Vatergruppe ist es, ein zeitgemäßes Wissen und Können zur befriedigender Vaterschaft aus Männersicht zu erarbeiten. Typische Herausforderungen und Konflikte von Vätern mit Partnerinnen, Eltern, Schwiegereltern, Schulen, Beruf etc. sollen mit effektiven und friedlichen Mitteln besser bearbeitbar und leichter lösbar werden. Anhand praktischer Übungen, Wissensinputs und Selbsterfahrung sollen Väter empowert werden, im privaten und beruflichen Alltag allseits befriedigender zu leben.
Der Leiter der Vätergruppe, Andreas H. Landl; geboren 1960, Studium der Sozial- und Wirtschaftswissenschaften, beschäftigt sich seit den 80er Jahren mit Frauen-, Männer- und Ökologie- und Friedensbewegung. 15 Jahre Erfahrung als Lehrer, Trainer, Coach, systemischer Berater. Seit 2001 intensive Befassung mit Selbsterfahrung als Mann; Gender- und Diversitythemen; seit 2006 Entwickler und Bereichsleiter des „Anders Cool Burschentraining“, Leiter von Seminaren mit Genderschwerpunkten im Rahmen der Wr. Kinderfreunde sowie Arbeit mit Männern im berufsbildenden Bereich. Sein Ziel ist es vor allem, den Weg für Männer, die bessere Väter werden wollen, befriedigend zu gestalten jenseits lähmender Anklagen und Forderungen von Partnerinnen und Kindern. Denn: Überzeugte und bessere Väter wird es nur geben, wenn das unterm Strich attraktiver wird.
Vätergruppe mit angeleiteten Übungen; Selbsterfahrung; wissenschaftlichen Inputs, praktischen Tipps, Tricks und Infos für Väter und solche, die es werden wollen.
Männer und Väter, die ihr Potential als Vater gemeinsam mit anderen Männern unter kompetenter Leitung reflektieren und verbessern wollen.
"Kinderpraxis am Augarten"
Treustraße 4/1
1200 Wien
Nähe U4 Friedensbrücke oder 5,33, 31 Klosterneuburgerstraße/Wallensteinstraße bzw. Gaußplatz
Kostenübernahme (AMS/WAFF)
Bei ganzjähriger Buchung 10 % Rabatt auf den Normalpreis.