Roberta: Mädchen lernen mittels Lego-Robotern spielerisch programmieren und verlieren dadurch die Scheu vor der Technik.
Mädchen bauen aus Legosteinen Robertas. Dann programieren sie sie, so dass sie gemeinsam ein selbst erfundenes Ballett tanzen, Hindernissen ausweichen oder "Eis laufen" - in einem schwarz markierten Recht-eck im Kreis fahren.
Die Mädchen gewinnen dadurch Selbstvertrauen in technischen Fächern.
Wir nutzen die Faszination von Robotern um bei Mädchen Interesse an Technik und Informatik spielerisch zu wecken Sie trauen sich dann eher auch technische Berufe zu.
- Zielgruppe sind Mädchen in der Unterstufe.
- Alle Schulformen, auch andere Bildungseinrichtungen
- Die Workshops sind monoedukativ.
- Die Robina-Workshops dauern 6 Stunden, mit jeweils 2 TrainerInnen.
„ebiz egovernment award 2010“
Das ZIMD gehört zu den Gewinnern des Wirtschaftspreises „ebiz egovernment award 2010“ in Niederösterreich! Das große Bundesfinale findet am 26. Jänner 2011 in Wien statt.
1. Platz NÖ ZIMD Zentrum für Interaktion, Medien & soziale Diversität
Projekt: Roberta
Die Jury: „innovative Idee, Mädchen die Scheu vor Technik zu nehmen“ „fördert zukünftig den Frauenanteil in technischen Berufen“ „ausgesprochen gute Maßnahme zu spielerischem Lernen“ „tolle Idee für Chancengleichheit in der IT“ „endlich ein Weg, auch junge Mädchen für Technik zu begeistern!“
Bis 30. Juni 2010 hat das ZIMD in 124 Roberta-Workshops in Wien und NÖ über 1.500 Mädchen zwischen 10 und 14 für Technik und Programmieren begeistert.
Schulen ans Netz e.V.
19. April 2011
Bei Schulen ans Netz e. V. können Lehrkräfte ab sofort einige Roberta-Unterrichtseinheiten kostenlos herunterladen. Und das ist neu:
Eine Simulationsumgebung ermöglicht auch einen Unterricht nach dem Roberta-Konzept, ohne dass die Lego Mindstorms Baukästen vorhanden sein müssen.
Alle Unterrichtseinheiten finden sich hier:
http://89.191.66.35/cms/informatik-mit-roberta.html [2]
Österreich holt 3. Platz bei RobotChallenge
29. März 2011
270 Roboter aus 16 Nationen traten bei der diesjährigen RobotChallenge, Europas größtem Robotik-Wettbewerb, in der Wiener Aula der Wissenschaften gegeneinander an.
Quelle: Computerwelt (www.computerwelt.at [3])
Rund 4.000 Besucher ließen sich die zweitägige Veranstaltung (vom 26. bis 27. März 2011) nicht entgehen und nutzen die Gelegenheit, die Wettbewerbe live vor Ort mitzuverfolgen. Mit zwei Gold- und drei Bronze-Medaillen holte Österreich heuer im Medaillenspiegel den 3. Platz: "Dozer", der Roboter des oberösterreichischen Teams der FH Wels, setzte sich im Mini Sumo Deathmatch gegen seine Konkurrenten durch. Im Rahmen der Freestyle Exhibition, jener Disziplin, in der jährlich außergewöhnliche und kuriose Roboter präsentiert werden, konnte ein österreichisches Team mit dem insektoiden Roboter "supervivo" die Jury überzeugen.
Zu den großen Siegern der diesjährigen RobotChallenge [4] zählten jedoch mit insgesamt 14 Medaillen die Roboterkonstrukteure aus Polen, die sechs Bewerbe für sich entscheiden konnten. Auf Platz 2 landeten die slowakischen Teams mit insgesamt vier Medaillen.
Zu den Highlights der diesjährigen RobotChallenge zählten vor allem die humanoiden Roboter, die der menschlichen Gestalt nachempfunden sind. Beeindruckt zeigten sich die Zuschauer auch von der Größe so mancher Roboter: Mit einer Höhe und Breite von nur 2,5 cm und einem Gewicht von 25 g waren die Nano-Sumo Roboter die kleinsten Teilnehmer des Wettbewerbs.
Die RobotChallenge 2011 wurde von der Österreichischen Gesellschaft für innovative Computerwissenschaften (INNOC) in Zusammenarbeit mit dem Bundesministerium für Wissenschaft und Forschung veranstaltet und von Reichelt Elektronik unterstützt. (pi/rnf)
Roberta und Robina
oder
"Ich kann gar nicht glauben, dass wir das gemacht haben!" (Maja, 8 Jahre)
Roberta hat eine kleine Schwester bekommen.Robina hat einen Wildtierzoo, und besucht damit Mädchen in Volksschulen.
Wie bei Roberta bauen die Mädchen zuerst aus Legosteinen Roboter: Affen, Vögel, Löwen oder Krokodile. Dann programmieren sie die Tiere, so dass sie zum Beispiel verschiedene Geräusche machen, wenn sie fressen oder mit den Flügeln schlagen, oder dass sie trommeln oder tanzen.
Aufbauend auf den Wedo-Baukästen von Lego hat das ZIMD das didaktische Konzept für dieses Mädchenprojekt entwickelt. Die Mädchen gewinnen dadurch Selbstvertrauen in technischen Fächern.
Am 18. Juni 2010 hat der erste Pilot-Workshop in der Volksschule Kindermanngassestattgefunden. Die Mädchen fanden ihn "ur-cool".
Finanziert wird das Pilot-Projekt durch die Frauenabteilung der Stadt Wien, MA 57 und die Abteilung für Gender Mainstreaming des BMUKK.
Im Herbst wird das Konzept anhand weiterer Pilot-Workshops ausgebaut und verfeinert. Das ZIMD sucht dafür noch Sponsoren für weitereBaukästen und Notebooks.
Das Roberta Regionalzentrum für Wien & NÖ wurde vom ZIMD Ende 2006 gegründet. Seither wurden 102 Roberta-Workshops durchgeführt, davon 88 in Wiener Schulen, 14 in niederösterreichischen Schulen, 4 im Technischen Museum Wien, und 6 bei Firmen. Darüber hinaus wurden in 10 Ausbildungen 95 Roberta-TrainerInnen (davon viele LehrerInnen) ausgebildet, sowie an der Pädagogischen Hochschule Hollabrunn ein Schnupperworkshop für WerkerziehungslehrerInnen gehalten.
Am 16. 10. 2008 erhielt das ZIMD von Frauenministerin Heidrun Silhavy im Siemensforum für das Projekt Roberta den Award für Chancengleichheit in der IT im Rahmen des vom Report veranstalteten Wettbewerbs für eBiz-und eGovernment.
Roberta will bei Mädchen und Frauen Interesse für Technik, Naturwissenschaften und Informatik wecken und Verständnis für technische Systeme fördern und nutzt dazu die Faszination von Robotern.
Das didaktische Konzept von Roberta wurde vom Fraunhofer Institut für Intelligente Analyse- und Informationssysteme IAIS in St. Augustin entwickelt.
Roberta-Workshops werden ausschließlich von zertifizierten Regionalzentren und ausgebildeten Trainer/-innen gehalten.
Das Roberta Regionalzentrum Wien wurde im Oktober 2006 vom ZIMD Zentrum für Interaktion, Medien & soziale Diversität gegründet.
Roberta Regionalzentren gibt es in Österreich auch in Neutal/Burgenland, Graz und Vorarlberg. In Kooperation mit diesen Regionalzentren werden auch in Salzburg bereits Roberta-Workshops angeboten.