Geschichte

In den 70er-Jahren gründete der Systemanalytiker Erich Visotschnig gemeinsam mit einigen Freunden eine Schule. Als binnen weniger als einem Jahr die Fronten zwischen den Freunden verhärtet waren, fragte er sich, wie das sein kann, und beobachtete genau, welche Systemelemente zu diesen Fronten führen. Seine Erkenntnis war, dass es die Mehrheitsabstimmung ist, die systemisch zu Konfrontationen führt, indem nämlich ein Befürworter einer Idee versuchen muss, möglichst viele Gruppenmitglieder auf seine Seite zu ziehen um alle anders Denkenden zu überstimmen.

In Zusammenarbeit mit seinem Kollegen Siegfried Schrotta entwickelten die beiden daraufhin das Systemische Konsensieren. 2005 erschien das erste Buch darüber. Schon im selben Jahr begannen die beiden, Organisationen zu beraten, und führten dabei im Zuge einer bereits sehr eskalierten Lösungsfindung an einer Hochschule erstmalig die Null-Lösung ein.  Sie gründeten ISYKONSENS International - das Institut für Systemisches Konsensieren.

Seit 2006 gibt es Seminare zum Systemischen Konsensieren, seit 2011 auch einen Lehrgang zur SK-Moderation. 2011 erschien bereits das dritte Buch "Wie wir klüger entscheiden. Einfach - schnell - konfliktlösend." (Hg.: Siegfried Schrotta)

Hier geht es zur Website des Instituts: ISYKONSENS International - Institut für Systemisches Konsensieren