GenSiSys

Im Projekt GenSiSys wurde ein Methodenset zur Evaluation von Gender und Diversity Dimensionen für Ergonomie und Usability an Arbeitsplätzen in sicherheitskritischen Systemen erarbeitet. Im Rahmen einer Anwendung der Evaluationsmethoden im realen Nutzungskontext in Leitzentralen der Eisenbahn undeiner Notrufzentrale wurden qualitative Erkenntnisse bezüglich geschlechtsspezifischer Anforderungen an derartige Arbeitsplätze gewonnen und ein detaillierter Leitfaden für den Einsatz ausgearbeitet. Damit ist es in Zukunft möglich, mittels kontextsensitiven Untersuchungen von Arbeitsplatzergonomie und Software Usability in dem teilweise stark männlich dominierten Feld der sicherheitskritischen Systemen konkrete Diversity-Anforderungen in den Gestaltungsprozess einfließen zu lassen.

Das ZIMD bringt in dieses Projekt die Gender- und Diversityperspektive in Verbindung mit Softwareergonomie ein, insbesondere in Hinblick auf Hypothesenbildung, geschlechtsspezifische Unterschiede und geschlechtergerechte Fragestellungen bei den einzelnen Methoden.

Projektlaufzeit: 1.9.2013 bis 31.8.2015.

Projektpartner: FH St. Pölten, Frequentis, USECON, TU Wien Institut für Gestaltungs- und Wirkungsforschung, ZIMD.

Fördergeber: Österreichische Forschungsförderungsgesellschaft - Femtech Forschungsprojekte.

Projektwebsite: http://mc.fhstp.ac.at/projects/gensisys