zimd - Zentrum für Interaktion, Medien und soziale Diversität
zimd

Zentrum für Interaktion, Medien & soziale Diversität

 
 

Projektumsetzung

 

Die wesentlichen Elemente des Projekts sind

  • 6-stündige Workshops mit Burschen in Schulen
  • Beratungsgespräche vor und nach den Burschentrainings mit den LehrerInnen

Im Oktober und November 2008 haben wir in Wiener Schulen 18 Burschentrainingsmodule und eine entsprechende Anzahl an Beratungen durchgeführt. Im Jahr 2007 waren es 10 Burschentrainings und Beratungen.

Die Workshops werden in unterschiedlichen Schulstufen (10-16-jährige Schüler) von derzeit vier qualifizierten und erfahrenen Burschentrainern durchgeführt. Die Burschentrainer haben therapeutischen, systemischen oder mediatorischen Hintergrund. Alle sind reflektierte Männer und haben viel Erfahrung in der Jugendarbeit.

Begleitend führen wir Intervisionen der Trainer, Entwicklungsworkshops zur Weiterentwicklung des Konzepts, eine Begleitevaluation der Workshops und Weiterbildungen an der Pädagogi-schen Hochschule durch.

Die Projektkoordination umfasst die Organisation der Workshops und die Führung einer InteressentInnen-Datenbank, sowie die Abwicklung von Förderungen. Weiters wird die Website regelmäßig adaptiert und gewartet und einmal jährlich ein Folder herausgebracht, sowie ANDERS COOL-Buttons für die Burschen.

Die anders cool! ZIMD Burschentrainings sind nach den beiden Pilotprojekten 2007 und 2008 sehr ausgereift. Die Evaluation zeigt, dass bereits ein Modul (6 h) nachhaltige Veränderungen bewirkt, und dass bei Durchführung mehrerer Module je Gruppe ein hohes Potenzial besteht. Das kombinierte Konzept aus Beratungen und Workshops in den Schulen hat sich sehr bewährt, die Intervisionen und Entwicklungsworkshops der Burschentrainer bewirken eine hohe Kontinuität und Innovation.

Wir könnten mit derzeitiger Besetzung ca. 120 – 150 Burschentrainingsmodule pro Jahr anbieten. Es ist allerdings sehr schwer, für dieses Projekt eine angemessene Finanzierung zu bekommen, unter anderem weil es für Burschenarbeit kaum institutionelle Förderstellen gibt.