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Zentrum für Interaktion, Medien & soziale Diversität

 
 

Das Pilotprojekt

 
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Im Pilotprojekt wurden Filme ausgewählt und Arbeitsblätter und Begleitmaterialien dafür entwickelt, die nunmehr zur Verfügung stehen.

Das Pilotprojekt umfasste:

  • Die Auswahl von Filmen, die auf DVD erhältlich sind, und die die Rollenzuschreibungen und Identitäten von Jugendlichen sowie ihr Konfliktverhalten thematisieren.
  • Die Entwicklung von auf die Filme abgestimmten Arbeitsblättern, die die LehrerInnen in der Schule verwenden können, um mit den Schülern die Filme zu diskutieren, dazu passende Übungen zu machen, etc. in Zusammenarbeit mit einer Medienpädagogin.
  • Die Durchführung von Pilotworkshops in den ersten Klassen des GRG Laaerbergstraße, sowie deren Auswertung.
  • Das Interview einer Theaterpädagogin zur szenischen Arbeit mit Filmen und zu den Kriterien für geeignete Filme, sowie deren schriftliche Stellungnahme.

Resümee aus dem Projekt

Die Durchführung von Burschenkino-Workshops ist eine sehr gute Möglichkeit, mit den Burschen identitätsstiftend und emanzipatorisch zu arbeiten.

Beachtet werden sollte dabei:

  • Es ist gut, wenn davor schon Übungen zu emanzipatorischer Burschenarbeit gemacht wurden.
  • Die Workshops sollten nach Möglichkeit durch männliche Lehrer (Schulsozialarbeiter, Psychologen, etc.) durchgeführt werden.
  • Wenn die finanzielle Möglichkeit besteht, ist es günstig, wenn die Workshops durch externe Trainer mit fachlich profundem Background gehalten werden.
  • Inwiefern die LehrerInnen letztlich Rollenspiele durchführen können, hängt sehr von ihren eigenen Erfahrungen und Interessen ab. Wir betrachten die Arbeitsblätter zum Burschenkino in dieser Hinsicht als Anregungen, die von den LehrerInnen unterschiedlich interpretiert werden können.
  • Sehr wichtig ist die Schaffung und Wahrung einer vertrauensvollen Atmosphäre.
  • Der von uns vorgesehene zeitliche Rahmen ist hinreichend.
  • Bessere Ergebnisse könnten erzielt werden, wenn für jeden Film ein eigenes Workshop-Konzept entwickelt werden würde, und die LehrerInnen dazu eine eigene kurze Ausbildung bekämen (SCHILF/SCHÜLF/PH-Fortbildungen).

 

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