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Zentrum für Interaktion, Medien & soziale Diversität

 
 

33 - Systemisch Konsensieren

 
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Termin(e)

6. Oktober 2012, 9:00 - 17:00

Beschreibung

Herkömmliche Ja-Nein-Abstimmungen polarisieren und verstärken dadurch das Trennende und das Gegeneinander. Auch die meisten anderen Entscheidungsverfahren wirken nur scheinbar "gerecht". Das kann man am besten daran erkennen, dass bei gegebenen Vorlieben die verschiedenen Entscheidungsverfahren zu ganz unterschiedlichen Ergebnissen führen.

Das systemische Konsensieren ist ein Entscheidungsverfahren, das die Stimmen aller in maximalem Umfang berücksichtigt und dadurch Entscheidungen mit hoher Akzeptanz und Nachhaltigkeit ermöglicht.

Es bedingt systemisch, dass sich die Positionen einander annähern, und hebelt Machtmissbrauch aus. Es fördert bessere, konsensuale Lösungen. Die positiven Wirkkräfte der einzelnen werden maximal genutzt.

Dadurch ist es als demokratisches Instrument vielfältig nutzbar: In der Politik, in der Zivilgesellschaft, in Kommunen, aber auch in Unternehmen, wie auch privat (Beispiel Erbschaft, Wohnprojekte). Das systemische Konsensieren stärkt die Position von Minderheiten und die Integration aller. Das klingt utopisch, ist es aber nicht.

Ziel:

Ziel des Workshops ist ein grundlegendes Verständnis der systemischen Gesetzmäßigkeiten, mit denen das SK-Prinzip das Verhalten der Beteiligten beeinflusst und dadurch Konfliktsituationen auflöst. Anhand praktischer Übungen erkennen Sie die Einsatzmöglichkeiten der Methode bei der Lösungssuche und Entscheidungsfindung.

Was bringt Ihnen der Workshop persönlich?

Sie erlernen in kurzer Zeit eine wirkungsvolle Entscheidungsmethode, mit der Sie Menschen helfen können, sich dem Konsens bestmöglich zu nähern. Ob im Beruf, im Verein oder in der Familie, ermöglichen Sie damit Entscheidungen von hoher Akzeptanz. Es gelingt Ihnen sogar, Konflikte auf überzeugend einfache Weise zu lösen.

Diese soziale Innovation ist seit 2005 bekannt und breitet sich erfolgreich aus, da sie die Schwächen der traditionellen Mehrheitsentscheidung überwindet. Heute (2011) ist die Methode so weit ausgereift, dass sie vom Kindergarten bis in die Politik mit großem Erfolg eingesetzt werden kann.

Einen ersten Einblick finden Sie auf www.sk-prinzip.net.

Inhalt

  • Vergleich zweier gegensätzlicher Mehrheitsprinzipien
  • Messung des Gruppenwiderstandes
  • ein Konfliktfall aus dem Berufsalltag
  • verschiedene Einwand-Skalen
  • Kennwerte des Konsensierens, endgültige Entscheidung
  • Auswahlkonsensieren in Kleingruppen
  • Lösungssuche, SK-Prinzip, Erfolgskriterien
  • Kooperative Entscheidungsvorbereitung
  • Kreative Kommunikation, Verhaltensumkehr, häufige Fragen
  • Ausblick und Abschluss

Methodik

Seminar mit Vortragsblöcken und vielen Übungen

Zielgruppe

Alle, die bei ihren Gruppen- bzw. Teamentscheidungen zukünftig die Kompetenzen der unterschiedlichen Personen besser nutzen und sie auf eine breitere Basis stellen wollen.

Anmeldefrist 26. September 2012

Termine und Dauer

6. Oktober 2012 - 9:00 - 17:00
Dauer: 8 UE

Veranstaltungsort

Wien West, U-Bahn-Nähe
Genauer Ort wird noch bekannt gegeben.
Bitte kontaktieren Sie Doro Erharter: d [dot] e [at] zimd [dot] at

Preise

Einführungspreis: 180,- €
Normalpreis: 200,- €

Fördermöglichkeiten

Kostenübernahme (AMS/WAFF)

Kontakt & Info

Dipl. Ing.in Doro Erharter

akademie [at] zimd [dot] at

0699-1136 9902

Anmeldung zu diesem Seminar

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